energie von nebenan

Unser Ökostrom.

Eine saubere Sache.

Mit Strom von nebenan setzen die Stadtwerke Herne auf eine ökologische Energiegewinnung und nachhaltigen Klimaschutz, denn es handelt sich um Ökostrom.

Wie viel Kraft Wasser hat, wusste man schon im alten China. Früher nutzte man diese Kraft zum Beispiel um Mühlen zu betreiben. Ähnlich funktionieren auch moderne Wasserkraftwerke.

Ihr unschätzbarer Vorteil: Wasserkraft verbraucht keine Primärenergieträger wie Kohle, Öl oder Gas. Sie laufen auch bei Windstille und im Gegensatz zu Solaranlagen sogar bei Nacht.

Doch das Wichtigste überhaupt: Wasserkraft setzt kein Kohlendioxid frei und trägt damit maßgeblich zu Umwelt- und Klimaschutz bei.

Die meisten Wasserkraftwerke befinden sich natürlich in bergigen Regionen und an Flüssen mit starkem Gefälle. Da es davon im Herzen des Ruhrgebiets nicht allzu viele gibt, kaufen die Stadtwerke Herne ihren Strom aus österreichischen Wasserkraftwerken. Mehr als 70 vom TÜV SÜD zertifizierte Kraftwerke der Verbund Austrian Hydro Power AG erzeugen mit aller Energie sauberen Ökostrom, den wir von dort in das deutsche Stromnetz einspeisen lassen.

Sie möchten durch die Nutzung von erneuerbaren Energien aktiv zum Umweltschutz beitragen? Dann wechseln Sie zu Strom von nebenan von den Stadtwerken Herne. Sie erteilen uns einen Auftrag - wir erledigen den Rest!

Stromkennzeichnung.

Zusammensetzung der Stromlieferung.

Mit dem Ökostrom-Angebot Strom von nebenan der Stadtwerke Herne können Sie den Strom-Mix zugunsten der Umwelt verändern.

Strom von nebenan (Ökostrom aus Wasserkraft)
0% Kernkraft
0% Kohle
0% Erdgas
0% Sonstige fossile Energieträger
45,5% Erneuerbare Energien, gefördert nach dem EEG
54,5% Sonstige Erneuerbare Energien
CO2 Emmission: 0 g/kWh
Radioaktiver Abfall: 0 g/kWh
Stadtwerke Herne Gesamt-Mix
7,5% Kernkraft
24,4% Kohle
6,3% Erdgas
1,3% Sonstige fossile Energieträger
43,3% Erneuerbare Energien, gefördert nach dem EEG
17,2% Sonstige Erneuerbare Energien (inkl. Ökostrom aus Wasserkraft)
CO2 Emmission: 267 g/kWh
Radioaktiver Abfall: 0,0002 g/kWh
Stadtwerke Herne Rest-Mix
8,3% Kernkraft
27,3% Kohle
7,0% Erdgas
1,5% Sonstige fossile Energieträger
45,5% Erneuerbare Energien, gefördert nach dem EEG
10,4% Sonstige Erneuerbare Energien (ohne Ökostrom aus Wasserkraft)
CO2 Emmission: 299 g/kWh
Radioaktiver Abfall: 0,0002 g/kWh
Deutschland-Mix
15,4% Kernkraft
43,8% Kohle
6,5% Erdgas
2,5% Sonstige fossile Energieträger
28,7% Erneuerbare Energien, gefördert nach dem EEG
3,1% Sonstige Erneuerbare Energien
CO2 Emmission: 476 g/kWh
Radioaktiver Abfall: 0,0004 g/kWh

Stromkennzeichnung für 2015 gemäß § 42 Energiewirtschaftsgesetz, erstellt nach dem BDEW-Leitfaden. Bitte beachten Sie: Die Zahlen werden jährlich zum Oktober auf Basis der Vorjahreswerte aktualisiert. Wir müssen also für die Veröffentlichung zum Oktober 2016, so wie alle Stromversorger, auf bundesweite Werte aus dem Jahr 2015 zurückgreifen

Verbund.

Saubere Energie aus Österreich.

Ihren Ökostrom beziehen die Stadtwerke Herne aus Österreich. Er wird dort ausschließlich umweltschonend aus Wasserkraft hergestellt - von der VERBUND Austrian Hydro Power AG, einer Tochtergesellschaft der Österreichischen Elektrizitätswirtschafts-Aktiengesellschaft (VERBUND).

Der VERBUND ist von unabhängigen Stellen zu einem der umweltfreundlichsten Stromproduzenten Europas gekürt worden. Was war dafür ausschlaggebend?

Der VERBUND produziert als größtes Energieunternehmen Österreichs etwa 85 Prozent seines Stroms aus natürlicher und umweltfreundlicher Wasserkraft, den Rest aus Wärmekraftwerken. Kunden in Deutschland erhalten die Garantie, dass die Wasserkraftwerke des Verbund vom TÜV SÜD zertifiziert sind - bei der Stromerzeugung werden keine schadhaften Emissionen freigesetzt.

Wie muss man sich die Stromerzeugung aus Wasserkraft vorstellen?

Die 84 Lauf- und 22 Speicherkraftwerke des Verbunds sind über ganz Österreich verteilt. Die Laufkraftwerke wandeln die natürliche Fließkraft des Wassers von Flüssen wie Donau, Inn und Salzach mit Turbinen in elektrische Energie um. Die Stromausbeute hängt dabei von der Wasserführung der Flüsse ab. Sie produzieren im Sommer mehr Strom als im Winter. Mit ihnen wird der Grundbedarf an Strom abgedeckt.

Und wie wird der Bedarf bei schwankender Abnahme gedeckt?

Mit den Speicherkraftwerken wird der Spitzenbedarf bedient. Bekanntlich lässt sich Strom in großen Mengen nicht speichern, muss also genau dann erzeugt werden, wenn er benötigt wird. Die Speicherkraftwerke nutzen das in hoch gelegenen Stauseen gespeicherte Wasser. Wegen der großen Fallhöhe reichen schon relativ geringe Wassermengen zum Antrieb der Turbinen. Sie können je nach Energiebedarf innerhalb weniger Minuten in Betrieb genommen oder auch abgestellt werden, so dass sehr schnell auf Laständerungen im Netz reagiert werden kann. Österreich ist wegen seiner Berge natürlich begünstigt, Strom mit Wasserkraft zu produzieren.

Steckt aber nicht auch eine bewusste gesellschaftspolitische Entscheidung dahinter?

Ja. In den 70er-Jahren hat sich die österreichische Bevölkerung bei einer Volksbefragung gegen den Betrieb von Atomkraftwerken entschieden. Deshalb sind die 17 Kraftwerke, die für die Bereitstellung von Ergänzungsenergie gebaut wurden, ebenfalls atomkraftfrei, nämlich Wärmekraftwerke.

Plant der Verbund weitere Wasserkraftwerke?

Die Wasserkraftkapazitäten werden kontinuierlich ausgebaut, die vorhandenen Anlagen optimiert. Der jüngste Neubau ist das Donaukraftwerk Freudenau bei Wien. Es ist weltweit das erste große Flusskraftwerk in einer Millionenstadt. Mit 7,5 Metern Laufrad-Durchmesser zählen die Turbinen zu den größten in Europa. Die Produktion des Kraftwerks Freudenau entspricht dem Verbrauch von rund der Hälfte aller Wiener Privathaushalte.

Ein Wasserkraftwerk bleibt trotz seiner Umweltfreundlichkeit ein Eingriff in die Natur, in funktionierende Ökosysteme gerade in den Alpen. Wie wird sichergestellt, dass die Eingriffe in die Natur so gering wie möglich bleiben?

Ein gutes Beispiel dafür ist das neueste in Betrieb gegangene Donaukraftwerk Freudenau. Bei der Errichtung wurden sogar mehr Umwelt- als Bauauflagen erfüllt. Die Eintiefung der Donau bei Wien wurde gestoppt, Alte Donau und die Gewässer der Lobau bekommen wieder ausreichend Wasser. Zehn Hektar Wald wurden gepflanzt, auf der Donauinsel bieten neue Biotope, Buchten und Inseln zusätzlichen Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Der ökologisch ausgestaltete Umgehungsbach mit Fischaufstieg wird von den Fischen gut angenommen. Auch beim Donau-Laufwasserkraftwerk Greifenstein konnten Fauna und Flora von einem verantwortlichen Eingriff in die Natur profitieren. Der heute wieder üppige Auwald am linken Ufer des Donaukraftwerkes war in weiten Bereichen von der Austrocknung und Versteppung bedroht - eine langfristige Folge der Donauregulierung im 19. Jahrhundert. Durch den Kraftwerksbau gelang es, das naturbedrohende Absinken des Grundwasserspiegels zu stoppen und die Au zu retten. Das als „Gießgang“ bekannt gewordene Bewässerungssystem sorgt heute auf einer Länge von 42 Kilometern für natürliche Wasserspiegelschwankungen.

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